Leavin`2011, beginnin`2012 oder: Wie sieht wohl mein neues Leben aus?

Hallo zusammen,

in diesem Jahr möchte ich gerne meine alte Tradition, einen kleinen Text zur Jahreswende zu verfassen, fortsetzen.

Schon erschreckend, dass ich dies das letzte Mal Silvester 2007 gemacht habe. Seitdem sind ja doch schon einige Tage vergangen... naja, nichts desto trotz führe ich es endlich fort.

Was kann ich über das Jahr 2011 von mir geben? Es war ein unglaublich anstrengendes, einflussreiches, besonderes Jahr. Ein Jahr, an das ich mit Sicherheit zurückdenken werde.

Ich habe es geschafft, in diesem Jahr einige große Schritte auf mich selbst zuzugehen. Ich habe mich besser kennen gelernt. Und ich habe es geschafft, dieses auch nach außen hin zu vertreten. Und es fühlt sich unglaublich gut an, ich kann 2012 als völlig neuer Mensch beginnen.

Ich habe 2011 einige interessante Menschen kennen gelernt. Ich hatte berufliche Höhen und Tiefen. Ich habe alte Freunde zurück in meinem Leben. Ich habe gelernt, dass meine Familie und Freunde die tollsten Menschen auf dieser Welt sind. Es sind nicht viele Menschen, dafür weiß ich jedoch, dass diese mich genauso lieben, wie ich bin, egal was kommt. 

Es ist beeindruckend. Ich selbst könnte mich wahrscheinlich überhaupt nicht leiden, wenn ich nicht ich selbst wäre. Klar, jeder Mensch hat seine Macken. Nur manchmal überkommt mich das Gefühl, als bestünde ich nur aus Macken. Ich verstehe auch nicht, was meine Freunde z. B. in mir sehen. Aber ich weiß: Sie lieben mich. Um meiner selbst. Und dies hat wirklich etwas mit Größe zu tun. Was ich daraus gelernt habe: Glücklich mit dem zu sein, was ich habe. Meine Ansprüche herunter zu schrauben.

Was ist noch passiert? Ein Mensch hat mir leider wieder deutlich gemacht und mich daran erinnert, dass man trotzdem allen Menschen nur vor den Kopf schaut. Ich hab diesen Menschen anders eingeschätzt, andere Erwartungen an ihn gerichtet. Und genau das ist es: Es waren MEINE Erwartungen. Diese konnten nicht erfüllt werden.

Ob ich diesen Menschen nun "behalten" oder "verlieren" werde, wird sich erst 2012 zeigen. Jedoch weiß ich genau, dass ich über diesen möglichen Verlust wegkommen werde.

Ein nicht ganz so schöner Abschnitt war in diesem Jahr meine Gesundheit:

Es hat sich deutlich gezeigt, dass ich keine 20 mehr bin... in der zweiten Jahreshälfte hat sich mein Gesundheitszustand extrem verschlechtert, ich bin umgekippt, ohne dass es bis heute einen vernünftigen Grund hierfür gab. Dafür weiß ich, dass sowohl mein Kopf (physisch ;-)), mein Herz und meine Schilddrüse in Ordnung sind. Gut zu wissen, Ursache unklar. Ich hoffe nach wie vor, dass es vielleicht doch "psychosomatisch" war, obwohl ich an so nen Blödsinn nicht wirklich glaube.

Ach ja, ein immer wiederkehrendes Thema der vergangenen Jahre: Überraschenderweise sind in diesem Jahr auch 12 kg weg. Wie ich es gemacht habe? Keine Ahnung! Liegt vermutlich auch mit meinem unklaren Gesundheitszustand zusammen. Aber wenn im nächsten Jahr nochmal 12 kg verschwinden, hab ich doch ein gutes Ergebnis.

Meine Pläne für 2012?

Ich habe mir keine gemacht. Denn es kommt doch so oder so anders, als wir es erwartet hätten. Das nun vergangene Jahr 2011 hätte ich so niemals voraussehen können. Gut so, sonst hätte ich mich vermutlich in irgendein Loch versteckt, obwohl zum Ende hin alles gut wurde.... der innere 'Angsthase :-D

2012. Wird es überhaupt ein Silvester 2012 geben? Wenn man den Gerüchten glauben darf, wird die Zeitrechnung ja am 22.12.2012 aufhören. Laut Maya endet der Kalender, laut Astrologie steht der Mond genau im Zentrum der Milchstraße, eine ungünstige Konstellation, laut Akte X der Tag der Alien-Ivasion...

Naja, ich bin für alles offen und werde alles auf mich zukommen lassen.

Ich will in jedem Fall versuchen, etwas gesünder zu leben,

mehr auf meinen Körper zu hören und ihm mehr Ruhe zu gönnen,

etwas mehr Ruhe bewahren und taktisch zu agieren,

meine Freizeit voll ausschöpfen

endlich wieder nach London,

mich endlich wieder verlieben, aber glücklich,

Tante werden :-)

Ich danke Euch allen und wünsche Euch einen guten Rutsch und einen tollen Start in 2012 :-)

 

Eure Bibi

1 Kommentar 31.12.11 19:16, kommentieren

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Ja, ich lebe noch :-)

Hallo zusammen,

 

nachdem ich die letzten Tage mit Wohnungsaufräumen und -ausmisten verbracht habe, somit auch mit etlichen Erinnerungsstücken in Berührung kam, fand ich auch zu meinem Blog zurück.

 

Ich habe nun mal einige ältere Beiträge überflogen und stelle fest, dass sich seit meinem letzten Eintrag doch einiges getan hat.

Meinen letzten Eintrag schloss ich als arbeitslose Justizfachangestellte ab.

Natürlich möchte ich Euch die Veränderungen in meinem Leben nicht vorenthalten, und - sollte es Euch nicht interessieren - gibt es oben ein dickes rotes "X" :-)

 Was ist passiert? Nur wenige Tage nach meinem letzten Eintrag hat es recht schnell mit einem neuen Job geklappt. Via Zeitarbeitsfirma bei der Citi-, inzwischen Targobank im Callcenter. Meine Aufgabe dort bestand darin, Zahlungsrückstände einzufordern und Zahlungsvereinbarungen zu treffen. Zu Beginn war mir gar nicht klar, welchen Einfluss dieser Job auf mein weiteres Leben nehmen wird, aber dazu später mehr.

Anfangs machte man mir Versprechungen, ich würde sehr schnell übernommen, hätte Weiterbildungs- und Aufstiegschancen. Somit startete ich zuversichtlich. Diese Zuversicht wandelte sich allerdings recht schnell. Die Telefoniererei glich einer Fließbandarbeit. Jeden Tag die Schicksale der Menschen, die es in unserer Gesellschaft nicht leicht haben. Jeder mit seinem eigenen Problem, trotzdem im Gesamten das immer gleiche: Kein Geld!

Nachdem die Bank auch keine ihrer Versprechungen einlösen konnte - die Übernahme hat nach 2,5 Jahren noch immer nicht geklappt - bewarb ich mich bei der benachbarten Bank. Und wurde eingestellt, dies per Festvertrag. Dort war mir jedoch schon nach wenigen Tagen klar, dass dieser Job genauso sch*** wie der alte war. 

 Durch die Targobank, der Umgang mit den Mitarbeitern, uns Zeitarbeitskräften und all den Kunden wurde ich mir immer sicherer, dass in unserer Gesellschaft eine extreme Ungerechtigkeit herrscht, dass etwas "falsch im System" ist. Arme immer ärmer werden, keiner helfen konnte oder wollte. Ich wollte.

Nach einiger Zeit dort war meine Frustration so groß, dass ich selbst endlich etwas ändern wollte. Ich wurde Parteimitglied, ich trat Anfang 2009 in DIE LINKE ein. Die Parteiarbeit machte und macht mir riesigen Spaß, wenn es auch teils äußerst anstrengend ist.

So geschah es, dass ich kurz nach dem Wechsel meines Jobs von Bank A zu Bank B von einem neu gewählten Landtagsabgeordneten angerufen wurde und dieser mir gemeinsam mit zwei anderen Abgeordneten einen Job anbot. Als Sekretärin. 

Aufgrund meiner Frustration bei der Bank gab es bei mir überhaupt keine Zweifel, den Job wollte ich machen. Somit kündigte ich meinen unbefristeten Festvertrag und wechselte in die Landtagsfraktion. Wechselte von einem Vollzeitvertrag in einen Teilzeitvertrag. Und es war genau die richtige Entscheidung.

Dort bin ich nun seit etwas über einem Jahr beschäftigt und habe bislang keine Sekunde bereut. Natürlich ist auch dort nicht alles Gold was glänzt, aber das Gesamtpaket stimmt :-)

Dies als erste Einleitung über meine weitere Geschichte. Natürlich werde weiter berichten, was bislang geschah, dies allerdings in einem späteren Eintrag.

Bis dann!!!

1 Kommentar 16.8.11 14:22, kommentieren

Leavin`2007, beginnin`2008 oder: Auch dieses Jahr fängt ja schon wieder gut an

Ja ja, wenn ich mich hier im Blog umsehe, dann stelle ich fest, dass 2007 ja genauso beschissen angefangen hat wie 2008 jetzt auch. Aber ich kann euch beruhigen: Wir, wie wir dies hier lesen oder schreiben, leben noch.

Ich bin auch recht zufrieden mit mir was die letzten Neujahrsvorsätze betrifft. Ich habe einiges erreicht, einiges auch net, aber alles in allem verlief das Jahr besser als Silvester noch gedacht.

Ich hoffe, dies kann ich von diesem Jahr auch behaupten, wenn Silvester denn wieder näher rückt.

Was gibt es zum letzten Jahr zu sagen?

Ich fasse hier einmal kurz meine Erlebnisse 2007 zusammen:

Ich habe weder abgenommen und auch nur unbedeutend zugenommen, ich habe eine eigene Wohnung, ich hatte einen super Job, die Betonung liegt auf HATTE.

2007 hat mich um einige Erfahrungen reicher gemacht. Ich habe im Februar meine Ausbildung beendet, die schon dann erwartete Arbeitslosigkeit blieb aus und ich wurde nach Buer geschickt. Buer, wasn dat? Hab ich auch gedacht, aber inzwischen wohne ich in diesem Nest auch und fühle mich recht wohl. Ich habe beruflich tolle ERfahrungen machen dürfen, ich stand an Punkten, wo ich alles hinschmeißen wollte, an denen ich mich fühlte als läg ich ganz ganz tief auf dem Boden und käme einfach nicht mehr rauf. Aber es gab auch Sonnenblicke, es gab ganz viele tolle Menschen, die mein Leben bereichert haben, es gab auch Streitereien, einen super aufregenden Urlaub, London & Paris innerhalb einer Woche.

Was mich im letzten Jahr jedoch wirklich am meisten identifiziert hat war mein Job. Ich habe ihn geliebt, ich war mit Spaß an der Sache, wie der Kollege Meißner schon vor Jahren feststellte: Bianca, aber die Justiz ist doch dein Leben.

Ja ja, wie ich schon festgestellt hatte: Die Gerechtigkeit ist eine zarte Pflanze, die Liebe und Pflege braucht, jedoch beschäftigt die Deutsche Justiz keine Gärtner.

Somit hat der Saftladen mich mit Ende des Jahres auf die Straße gesetzt.

Vor kurzer Zeit hat mich dieser Gedanke psychisch wirklich fertig gemacht, aber so richtig fertig.

Inzwischen, ich bin zwar arbeitslos, denke ich, dass dies vielleicht vom lieben Gott so gewollt ist, irgendwo in dieser WElt wird es eine Aufgabe geben, in der ich mich beweisen kann. Vielleicht werde ich ja doch noch so richtig Karriere machen, vielleicht. 

Das Fazit zu meinem letzten Job:

Es war eine, wenn auch nicht immer, schöne Zeit, die Arbeit hat mir Spaß gemacht, die Kollegen waren super nett, ein klasse Team. Leider wurde mir nie die Chance gegeben mich so zu beweisen, wie ich bin, wurde im Käfig gehalten, aber trotz allem gehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

 Privat: Ja ja, die Männer. Ach Dennis, wärest du net so ein A***loch, dann hätte aus uns richtig was werden können, aber Baby, so net *g*

Den Ossi hab ich immer noch an den Backen, die Angie auch, auch wenn es (mal wieder) gewisse Reibereien gibt, aber egal, ich bin ja nur die Bianca mit der man es machen kann und die schön die Schnauze hält.

Aber eines versprech ich euch, Kindas, net in diesem Jahr!

Zu den Neujahrsvorsätzen:

Mein wichtigster Neujahrsvorsatz ist, mich bloß an keinen Neujahrsvorsatz zu halten.

Wenn ich plötzlich keinen Bock zu quarzen mehr hab, dann lass ich es sein, wenn ich doch Bock hab, dann geh ich zum Automaten und hol mir ne Schachtel.

Ich muss net 20 kg sclanker sein um happy zu sein, denn meine Wampe gehört zu mir wie die Eigenschaft unglaublich viel zu quatschen. Entweder ihr akzeptiert es oder ihr haltet den Sabbel. Und wenn ich doch abnehmen will, dann tu ich es einfach.

Und ansonsten?

Nix weiter, ich hau jetzt ins Sack und mach mir erstma wat zu futtern.

 

Au revoir in diesem Jahr!!! 

1 Kommentar 5.1.08 15:12, kommentieren

Offener Brief

Endlich soll es nun einmal wieder zu einem Blog-Eintrag kommen. Und zwar, wie immer, aus brandaktuellem Anlass. Diesmal soll auch nicht auf humorvolle Art und Weise mein Leben umschrieben werden, sondern ich möchte diesen Eintrag als einen Brief an all meine Lieben richten.

 

 Liebe Sarah, lieber Thomas, ihr anderen Lieben :-),

die, die es wissen sollen, wissen es schon. Ich werde zum 01.12.2007 eine Wohnung beziehen, aber nicht irgendeine, sondern MEINE erste eigene Wohnung. Und daran liegt mir viel, denn ich bin auch fast 21, habe meine Ausbildung abgeschlossen, bin berufstätig und möchte nun auch gerne auf eigenen Beinen stehen.

Ich denke dies ist auch etwas, was von niemanden von euch in Abrede gestellt wird oder wobei ich bei irgendwem von Euch auf Unverständnis treffe, ganz im Gegenteil, ich denke, dass ich auf euer Verständnis treffe.

Nun allerdings dieses Streitthema:

Warum denn ausgerechnet Gelsenkirchen? Was ist, wenn dein Vertrag nicht verlängert wird? Werden wir uns verlieren? .... Ihr kennt die Fragen bzw. habt sie selbst an mich gerichtet.

Natürlich habe ich mir lange, sogar sehr lange darüber meine Gedanken gemacht. Natürlich ist Gelsenkirchen nicht meine Traumstadt, nein, ganz im Gegenteil: Ich als echter Bayer in der Schalke-Hochburg. Ihr wisst alle, dass ich Dortmund für die schönste Stadt der Welt halte, das Beste, was es irgendwo geben kann.

Aber ich arbeite nuneinmal (noch) in Gelsenkirchen. Und ich tue dies (mittlerweile) auch recht gerne, mal mehr, mal weniger. Aber das ist wohl normal. Und was beim Ausziehen wohl das allerwichtigste ist: Das Geld!

Joa, das Geld. Es ist nicht viel, aber es reicht. Ich kann mir mein Auto leisten, worauf ich unter gar keinen Umständen verzichten würde, ich kann mir gelegentliches feiern am Wochenende und auch mal ne Lederjacke für 80,- Euro. Und das ist auch gut so.

Allerdings investiere ich monatlich eine Heidensumme darin, jeden Tag zur Arbeit und auch wieder zurückzukommen.

Klar, ich könnte mir ne Wohnung in Dortmund oder naher Umgebung leisten, wenn diese Fahrerei nicht wäre. Bei Abrechnung aller Kosten hätte ich, bei einer Warmmiete von 350,- Euro, noch 200,- Euro zum Leben. Würde ich mir eine Wohnung in Dortmund suchen und jeden Tag weiter nach Gelsenkirchen fahren. Zudem der Verschleiß, der an meinem Auto entsteht, die abgefahrenen Reifen, die ich öfters wechseln muss als Wenigfahrer oder ähnliches. Auch meine Versicherungskosten werden sinken bei weniger gefahrenen Kilometern.

Dies ist für mich das erste (und auch eines der wichtigsten) Argumente für einen Umzug nach Gelsenkirchen. Genauso wie die ganze Zeit, die ich im Auto verbringe anstatt mit anderen Dingen, die mir Spaß machen.

Dann die Arbeit. Was ist, wenn der Vertrag nicht verlängert wird? Natürlich auch eine sehr sehr wichtige Frage. Was ist, wenn nicht? Wenn der Vertrag nicht verlängert wird und ich arbeitslos werden sollte, müsste ich bei meinen Eltern bleiben, bis ich 25 Jahre alt bin. Klar, es sind "nur" vier Jahre, aber ich möchte mein eigenes Leben JETZT leben. Dafür habt ihr sicher alle Verständnis, oder? Und wie ich oben schon argumentiert habe: Das Geld reicht für Dortmund einfach nicht. Leider!

Zudem habe ich in Gelsenkirchen einfach andere Bewerbungsvorraussetzungen. Arbeitslos in Lünen. Was jetzt? Klar, ich kann mich in Lünen bewerben und weiter in Richtung Westen: Dortmund, Recklinghausen, auch Gelsenkirchen, aber irgendwann ist dann doch auch Schluß, oder? In Richtung Osten habe ich gähnende Leere im wunderschönen, grünen Münsterland. In Gelsenkirchen hab ich, durch die zentrale Lage Gelsenkirchens die Möglichkeit mich im gesamten Ruhrgebiet zu bewerben, ohne die "Nähe zur Heimat" zu verlieren. Es ist einfach eine andere Bewerbungsgrundlage.

Meine Freunde. Sicherlich, das Leben in einer neuen Stadt bringt Veränderungen mit sich. Eine neue Umgebung, neue Menschen, neue Gesichter. Und ich würde mich wirklich darüber freuen dort nette Menschen kennenzulernen. Wen würde dies nicht freuen???

Aber eines ist für mich oberste Priorität:

Meine Familie, Thomas, Sarah, ihr seid für mich die wichtigsten Menschen überhaupt. Die allerwichtigsten!

Ich gehe garantiert nicht mit dem Gedanken weg: Ihr könnt mich doch alle mal am Ar*** lecken, ich will euch nicht mehr sehen!

Nein, Sarah, Dich kenne ich seit über 15 Jahren, so lange hab ich dich schon an den Backen, und du gehst mir auch manchmal ganz gewaltig auf den Sack, aber das weißt du ja :-) Aber ich mag dich trotzdem und diese 15 Jahre kann man nicht einfach aus seinem Leben herausschneiden. Als wir uns kennen lernten, waren wir noch Kinder, richtige Kinder, die keine Ahnung vom Leben hatten. Wir haben gemeinsam die ersten Buchstaben gelernt, die ersten Zahlen von 1 bis 10 und im dritten Schuljahr sogar bis 100.  Der Schulwechsel folgte, die auf die Real, ich aufs Gymi, aber unsere Wege trennten sich dadurch nicht. Ganz im Gegenteil, noch heute als erwachsene Menschen verbringen wir sehr viel Zeit miteinander und das wird sie wohl nie ändern. Ich sagte schon zu Thomas:

So eine Freundschaft ist schlimmer als jede Ehe: Eine Ehe kann man scheiden lassen, dann ist man den anderen los, aber wie sollte ich dich jemals loswerden, wenn ich wollte? Also Angie, auf die Zukunft!

Thomas, wir haben vor einigen Tagen darüber gesprochen, was wir in den letzten drei Jahren, die wir uns nun schon kennen, alles gewonnen und auch verloren haben. Es war so viel. Wir haben gemeinsam viel gewonnen, auch jeder für sich, aber auch jeder von uns hat so viel verloren.

Manchmal macht es mir Angst, wenn ich sehe, wie ähnlich wir uns in vielen Dingen sind. Dir ist eine Freundschaft genauso wichtig wie mir, du investierst auch so viel hinein, meist sogar zu viel. Und das tue ich auch. Und in solchen Momenten bin ich immer wieder froh zu sehen, dass wir auch total unterschiedlich sind, zum Beispiel wenn wir gemeinsam durch IKEA rennen :-D Wir könnten nie zusammen wohnen, da wir uns nach     10 Jahren noch nicht über die Einrichtung einig wären.

Die wunderbaren letzten Wochenenden, die zwar allesamt sehr freucht-fröhlich waren, waren jedoch trotzdem klasse und ich wollte sie nicht missen. Ganz und gar nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ich mein Wochenende schöner verbringen sollte.........

Wie ich oben schon erwähnt hatte: Meine Familie und ihr seid die wichtigsten Menschen überhaupt in meinem Leben und ich hab euch echt sehr sehr sehr lieb. Und wer mich kennt, der weiß, dass ich net jedem sage, dass ich ihn lieb habe!

Meine neue Wohnung liegt genau 40,32 qm von Thomas weg, 40,32 qm, die riesig wirken, es jedoch gar nicht sind.

Ich fahre diese Strecke derzeit jeden Tag zweimal. Ich schwöre euch, dass ich jederzeit und sofort für jeden von euch da bin, wenn wer mich braucht. Ein kleiner kurzer Anruf, und ich bin innerhalb einer 3/4-Stunde bei euch. Versprochen. Egal an welchem Tag, Von Mo - Do von 16 bis 22 Uhr, Fr - Sa ganztägig und So früh bis 22 Uhr!

Aber genauso erwarte ich von euch, dass ihr wenigstens versucht mich ein klitzekleines bisschen zu verstehen. Ein ganz ganz kleines bisschen. Und ich erwarte von euch, dass ich euch am WE öfters mal bei mir blicken lasst. Denkt dann bitte an den Wodka Schwarze Johannisbeere, eine Flasche Batida mit Kirschsaft und ne Flasche Baileys :-) Wenns kalt ist, dann kommt ihr zu mir, wenn es warm ist, dann geht es wie immer an den See, nach ganz alter Tradition. Oder in die Nachtschicht, das Prisma, Nightrooms oder sonstwohin, denn Dortmund hat eh die geilste Partyszene von allen Städten :-)

So, Ihr Lieben, ich muss jetzt heulen und erwarte Meldungen, wer beim Umzug hilft. Nur wer mithilft ist auf der Einweihungsfeier willkommen xD.

Ich hab euch gaaanzz gggaannzzz mmmeeegggaaa dooollll lieeebbb!!!!!!

BUSSI

Eure Bianca 

 

11.10.07 21:31, kommentieren

Regierungsverschwörungen??!??!

Nun ist der Urlaub geplant. Wir wollen nach London und Paris innerhalb von sieben Tagen.

Bis zum Flug dauert es keine 14 Tage mehr, alles ist gebucht, wir sind bereit.

Was ist nun? Ihr habt es alle mitbekommen, Bombenanschläge in London. Scherzhaft sagen wir schon: Wir haben eine Bombenstimmung für wenig Geld. Tja, nur mache ich mir meine völlig eigenen Gedanken zu diesem Thema.

Und diese Meinung will ich euch mitteilen und würde mich über Kommentare von euch freuen.

Ich denke, es handelt sich um eine "Regierungsverschwörung", entweder von der englischen oder sogar von der amerikanischen Regierung!

Ich will euch auch erklären, wie ich zu dieser Meinung komme.

Am 24.06.2007 erklärt Tony Blair seinen Rücktritt als Premierminister, Gordon Brown wird neuer Premier. Am 29.06.2007 werden zwei Autobomben entdeckt, am 31.06.2007 fährt ein präparierter brennender Jeep in den Flughafen Glasgow.

SOFORT ist klar: Das war "El Kaida", wie N24 den Verein geschrieben hatte.

 

Ich stelle mir die Frage:

Hat Al Kaida so nachgelassen, dass sie den britischen Sicherheitskräften die genauen Daten, Uhrzeiten und Standorte von Bomben mitteilt, damit diese Anschläge garantiert vereitelt werden können?

 

Ich denke eher, dass viele wichtige Hintermänner Angst davor haben, dass Gordon Brown seine Irak-Politik ganz anders gestaltet als Tony Blair. Dann wäre unser lieber kleiner George W. Bush ganz alleine dort unten, die britische Unterstützung würde wegfallen und George hätte sein Ziel trotzdem noch nicht (ganz) erreicht: Das Öl. Das Öl und die damit verbundene Macht. Amerika zu der einzigen, größten Weltmacht aufzuheben.

 

Laut dem Spiegel hat Gordon Brown einen etwas anderen Standpunkt zu dem Thema "Irak" als Tony Blair oder unser sehr verehrter Mr. Bush:

"In der Außenpolitik räumte der 56-jährige Politiker Fehler ein. "Wir werden die notwendigen Lehren daraus ziehen", versprach er in Manchester. "Unsere Außenpolitik wird in den kommenden Jahren die Tatsache reflektieren, dass für die Zerschlagung des Terrorismus mehr als nur militärische Gewalt erforderlich ist." Es sei auch ein Kampf der Ideen und Ideale. Als Schlüssel der Außenpolitik bezeichnete er die Bemühungen um eine Friedenslösung für den Nahen Osten.

Ein Signal für einen Kurswechsel in der Irak-Politik könnte auch die Wahl der neuen stellvertretenden Parteichefin Harriet Harman sein. Die Justizministerin hat die Regierung aufgerufen, sich öffentlich für Fehler im Irak-Krieg zu entschuldigen. Harman setzte sich bei der Urwahl der Parteimitglieder gegen fünf Mitbewerber durch."

(Quelle: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,490434,00.html)

 

Durch die vereitelten "Anschläge" gelingt es, die Schuld wieder im Irak zu suchen und natürlich auch zu finden. Weitere Kriegsakte wären "gerechtfertigt" und die Wahrscheinlichkeit, dass Mr. Brown Blairs und Bush`s Weg weiter geht, ist um einiges größer.

Die Bomben sind, meiner Meinung nach, nicht explodiert, da die Regierungen doch so "human" sind, ihre eigenen Leute nicht umzubringen.

 

Eine weitere Frage, die ich mir stelle:

Warum sollte Al Kaida Bomben vor Discotheken in die Luft jagen?

Klar, ein "schönes" Ziel ist immer da, wo viele Menschen sind, aber junge Menschen, die feiern gehen und keinerlei Einfluss auf irgendetwas haben? Klar, es fördert die Betroffenheit der Menschen, es wäre eine Rache für das, was deren Frauen und Kindern angetan wurden, aber Al Kaida hat bisher auch "einen guten Job" (um es wirklich extrem ironisch auszudrücken) gemacht, beim World Trade Center waren es auch viele Geschäftsleute und keine feiernden Teenies.

Hätte es in London nicht wesentlich bedeutsamere Orte gegeben?

Jedenfalls denke ich, dass jetzt erstmal ganz viele Verdächtige festgenommen werden. Dies werden natürlich ausschließlich Menschen arabischer Herkunft sein, welchen man natürlich auch eine Verbindung zu Al Kaida nachweisen kann. Diese werden verurteilt, landen Jahre im Gefängnis, Amerika und England kloppen erst recht auf den Irak drauf, frei nach dem Motto: Jetzt erst recht. Die beiden Staaten werden als Retter der Menschheit gefeiert, hinterfragen tut keiner, und irgendwann gibt es von Al Kaida die Rache.

Und trotz alledem freue ich mich auf meinen Urlaub in London, erst recht auf den Urlaub in Paris und bin davon überzeugt, dass jetzt weiter nichts mehr passieren wird.

 

 

1 Kommentar 1.7.07 20:16, kommentieren

Zwischen Camenbert und Rinderwahn...........

The Story must go on. Wenn inzwischen auch anders als geplant, steht unserem wohlverdientem Urlaube nichts mehr im Weg.

In den Hauptrollen:

Bianca DaRouge als ihr wisst schon wer

Sarah Faracy als Angelika

Special Guests:

Jason Colby als ihr wisst schon

Mien als Mien

Thommy als Thommy

 

Nachdem unsere Protagonisten incl. den Special Guests nun hunderte von Urlaubszielen miteinander verglichen haben, eigene Meinungen gem. Grundrecht unseres Grundgesetzes geäußert haben und über verschiedene Budgetvorstellungen diskutiert haben, wurde fast alle erdenklichen Urlaubsziele für eines erklärt, in welchem unser Urlaub NICHT stattfinden wird. Um einige Beispiele aufzuzählen:

* Türkei = zu sehr vorgeplantes Programm, ständig wer, der einem etwas verkaufen will, unruhig, zu heiß, zu teuer, Hotel zu schlecht bewertet etc.

* Ungarn = interessiert mich nicht, Anreise via Flugzeug schlecht, da zu viel landesintern gefahren werden muss, Anreise via Auto schlecht, da es zu viele Kilometer bei zu hohen Temperaturen würden.

* Kroatien = Sandstrand wird dem Kiesstrand bevorzugt.

* Italien = kein Interesse daran

* Spanien = zu teuer, zu lange Anreise bzw. zu teurer Flug

* Frankreich = vorgeschlagene Orte zu abgelegen, im Süden zu teuer, in der Bretagne zu rauhes Klima vom Atlantik her. Laut Informationen solle man "mit der Metro in 20 min. von der Bretagne in Paris sein". Ja ja, die Dortmunder U-Bahn fährt ja auch direkt an die Nordsee, Strecke dauert nur zehn Minuten.

* Mallorca = zu sehr Sauf-Urlaub, zu überlaufen, zu ...eintönig.

* Ostsee = alle wollten hin, leider war nix mehr zu kriegen, zumindest nicht in den vorgegebenen Budgetklassen.

 

Mir, der Präsidentin a. D. kam sodann die glohreiche Idee, man könne Urlaub auch etwas "anders" machen: Wie wäre es mit London UND Paris?

Mrs. Faracy ist sofort begeistert und stimmt zu. Einige REcherchen und Rechnereien später wurde dieser Vorschlag den Special Guests präsentiert und man freute sich auf die gemeinsame Planung und den gemeinsamen Urlaub, wäre da nicht........."Auf Städtereisen hab ich gar keinen Bock, ohne mich!" Von wem mag dieses bekannte Zitat stammen? Richtig! Von Mr. Colby alias Mr. Crown persönlich.

Mien liess sich kurzerhand überzeugen, nachdem sie feststellte, dass Mrs. Faracy und Mrs. DaRouge sich nicht kurzerhand von einem anderen REiseziel überzeugen liessen, da sie ihren Urlaub in Gefahr sah.

Also stimmte sie zu: London Und Paris!

Da ist nur die Frage nach dem Budget. DaRouge und Faracy erforschten, rechneten und verglichen und stellten fest, dass ein Ostseeurlaub mindestens das selbe kosten würde: ca. 240 Euro.

Nach einigen Wochen und einigen Gesprächen später teilte Mien nun telefonisch endgültig mit, dass ihre Eltern Geld für Paris geben würden, aber nicht für London. Warum die Eltern einem Reiseziel zustimmen und das andere ablehnen, muss niemand verstehen, vor allem, da beide Reiseziele nicht in einem kriegsähnlichem Zustand sind und beidem dem Niveau der Europäischen Union entsprechen.

Gut, Mrs. Faracy und Mrs. DaRouge waren vom Urlaub immer noch überzeugt und buchten somit:

* Einen EasyJet-Flug von Dortmund nach London für 4,49 Euro (incl. Nebenkosten: 15,- Euro/Person)

* Zwei Betten in einem 4-Betten-Frauenzimmer in einer Londoner Jugendherberge für 4 Nächte (ca. 76,- Euro/Person)

* Einen EasyJet-Flug für ca. 43 Euro/Person (komplett)

* Ein privates Doppelzimmer in einer Jugendherberge in Paris für drei Nächte (54,- Euro/Person)

Es fehlt nun nur noch der letzte FLug:

* Paris - Düsseldorf. (Paris hat leider keine Verbindung nach Dortmund, aber Düsseldorf ist ja net aus der Welt, nicht wahr, Mort?)

Nun sind sich die beiden Protagonisten nicht einig, ob sie morgens oder abends fliegen sollen, da der Flug abends zwar fünf Euro teurer ist, dafür aber noch ein Tag in Paris verbracht werden könnte.

Mrs. Faracy, lassen Sie sich doch bitte auf diesem Wege überzeugen: Fliegen wir abends, dann können wir noch einen Tag in Paris verbringen und den Tag nutzen, von mir aus spendiere ich diese fünf Euro, die Sie extra zahlen müssten.

Wie sich unsere Protagonisten nun entscheiden, erfahren Sie in der nächsten Folge "Ostsee aktuell", auch wenn der Urlaub net an der Ostsee stattfindet, so ist dies doch ein Name, den unsere Leser, Zuhörer und Zuschauer sehr zu schätzen gelernt haben. Daher werden wir den Namen nicht ändern.

Ihre Redaktion 

3 Kommentare 19.6.07 22:27, kommentieren

Der Protagonist

Der Protagonist! Wer ist das? Was ist das? Und wie hoch ist seine Bedeutung bei Geschichten wie dieser?

Bei Geschichten, die aus der Realtiät entstammen, ausgedacht vom Schicksal, produziert vom Leben.

Ist es nicht alles nur ein Spielfilm, in dem wir alle die Rolle des Protagonisten ausüben?

Wer von uns ist Protagonist, wer ist Statist? Wie viele Filme laufen in diesem Moment, in dem ein jeder von uns Protagonist und gleichzeitig Statist ist?

Gucke ich ein wenig zu viel Akte X in meinem Urlaub, sodass ich mitten in der Nacht anfange, das Leben mit einem Spielfilm zu vergleichen?

Jedenfalls sind meine Protagonisten in diesem Spielfilm wie immer

* ich, Bianca DaRouge, die Präsidentin a. D., First Lady, Außenministerin und ein großer Star, der bereits viele Hauptrollen hatte, aber gerade sehr tief zu fallen scheint, aber sich sicher ist, dass auch sie einen erneuten Höhepunkt erreichen wird,

* Jason Colby, der nicht mehr Jason Colby ist, sondern Thomas Crown, ein gefallener Star, der immer wieder von den Toten aufersteht und den Höhepunkt seiner Karriere immer neu erfindet

* Sarah Faracy als Angelika, die sich schwer durchs Leben schlägt, für ein 25-cent-Gemüse etwa 30 Minuten an der IKEA-Kasse steht, um kurz vor ihrem persönlichem Erfolg festzustellen, dass sie an einer Kasse steht, die nur Kartenzahlung akzeptiert

und last but not least

* Mien, die sich durchs Leben schlägt, immer auf der Suche nach dem Glück, es auch vielleicht zu oft findet, aber auch ebensooft verliert, jedoch niemals den Boden unter den Füßen verliert.

Es geht einmal wieder um den Urlaub. Ihr erwartet sicher alle ein Update. Ich will euch den gefallen tun, nachdem ich die letzten STunden damit verbracht habe, ca. 30 Viren, die mir mein geliebter Bruder vermacht hat, von meiner Festplatte zu verbannen.

Zudem frage ich mich grad, warum ich meine Leser schon so lange mit so einer grauenhaften Schrift quäle, dass ich diese jetzt erstmal ändern werde und ihr das Grauen in den älteren Beiträgen begutachten könnt.

So gefällt es mir schon gleich besser. Und meine Meinung zählt in diesem Fall, schließlich bin ich die Protagonistin. Neben anderen großen Stars. Aber da dieses hier mein Werk ist, haben sich die anderen Protagonisten nicht einzumischen

Nun zu der eigentlichen Geschichte, welche produziert und aufgenommen von den bekannten Drehbuchautoren, Produzenten und Regisseuren "Leben, Schicksal und Realität".

Es ist Samstag. Schon spät. Ein gesellschaftlich sehr bedeutendes Ereignis der körperlichen Ertüchtigung steht bevor: Bowling mit der Mien-Crew, wobei ich in diesem Film eher statistischer Protagonist war. Meine Ziele für diesen bedeutsamen Abend waren beim Bowling mein Können zu zeigen, was mir auch sehr gelungen ist: Ich war bei drei Spielen immer die letzte. Und mein zweites Ziel war, Mien von der Notwendigkeit ihres Erscheinens am nächsten Tag zu überzeugen. Dies ist mir nicht so gut gelungen, wie mein erstes Ziel. Sie hatte leider viel zu tun und war auf diesen Termin nicht vorbereitet. So entschied sich Drehbuchautor Schicksal dazu, den nächsten Drehtag ohne Protagonistin Mien abzuschließen.

Producer Leben und Asocial Producer Phantasie haben sich gut auf die neuen Gegebenheiten am Drehtag Sonntag eingestellt und ein gut vorbereitetes Set im Seepark Horstmar erstellt.  Die übrigen drei Protagnisten trafen ein, das Wetter spielte mit angenehmem Klima mit. Die Protagonisten besprachen ihre Urlaubsvorstellungen und waren sich schnell einig, man  wolle erneut an die Ostsee. Dies ist genau den Wünschen der Protagonistin Mien und Crown entsprechen. Protagonisten DaRouge und Angelika hätten sich auch etwas anderes vorstellen können, aber man ist halt kompromissbereit und schlossen sich den anderen 50 % an.

Dieser Drehtag endete mit einigen anregenden Gesprächen über vergangene und kommende Intrigen, Lügen und mit der Überlegung, ob der letzte oder der kommende Urlaub der bessere sein wird.

Aus Erfahrung kann man eigentlich meist sagen, die Fortsetzung topt das Orginal so gut wie nie. Dies war schon eine Feststellung am Anfang von "Scream 2", wobei dies eine Feststellung im Film war, in der Realtität, welche in Wirklichkeit wohl keine Realtität ist, war Teil 2 von "Scream" in meinen Augen wesentlich besser, jedoch war Teil 3 die schlechteste Fortsetzung.

Was kann man daraus entnehmen? Wird der Urlaub 2007 besser als der 2006? Wird 2008 der totale Flopp? Muss ich mir 2008 tatsächlich wieder die Ostsee antun? Warum auch nicht? Im TV werden auch nur Wiederholungen gezeigt. Schon meine ganzen Akte X-Staffeln, die ich in meinem Urlaub fast verschlinge, sind nur Wiederholungen dessen, was vor einiger Zeit zum zweiten mal im TV wiederholt wurde.

Warum sollte das Leben, welches alles in allem nur ein Film ist, nicht auch nach einem Jahr eine Wiederholung von einem Pilotfilm sein, der letztes Jahr gut angelaufen ist?

Der Samstag endete jedenfalls damit, dass Mr. Crown wieder in sein Heimatstudio gebracht werden musste. Auf dem Weg wurde ein Abstecher in die REgion gemacht, die man nur als Kiez von Dortmund, als Ghetto oder Slam bezeichnen kann, in der die Wohnung lag, welche ich mir am nachfolgenden Tag besichtigen sollte.

Es stellte sich nach 30 minütigem Warten in dieser Gegend und nach dauerhaftem Bereithaltens des Taschenmessers in der Hosentasche heraus, dass ich eher für immer Wiederholungen im TV ansehe, als nur eine Stunde zu lange in diesem Ghetto zu verbringen.

Wenn eine Türkin zu ihrem türkischem Freund sagt: Bei den Kanaken will ich nicht hausen, gibt auch mir dies zu denken.

So, bevor ich nun auchnoch anfange mich zu wiederholen, schaue ich mir lieber noch drei bis vier Folgen Akte X in Wiederholung an und verbleibe

mit freundlichen Grüßen.

Gute Nacht! 

 

17.5.07 01:22, kommentieren