Eine Anstalt (!!!) des öffentlichen Rechts

Ja, wie oben bereits erwähnt: eine Anstalt. Wer oder was ist wohl damit gemeint? Für alle, die mich kennen, wird es wohl nicht so schwer zu erraten sein. Mein Arbeitsplatz natürlich!!!

 

In den Hauptrollen:

Bianca als Bianca DaRouge

Thomas als Mr. Colby, der nicht mehr Mr. Colby ist, sondern Mr. Crown

Geppi als "der Chef"

und mein Arbeitsplatz als "die Anstalt"

 

Es war eine der frustrierenden Abende in Lünen. Es war ar***.... äh.......sehr sehr kalt und die Präsidentin a. D. befasste sich an diesem Abend mit der öffentlichen Repräsentation des deutschen Arbeitsmarktes im Internet (kurz: Homepage der Arbeitsagentur).

Nachdem sie dort bei der Suche nach einem ansprechenden Angebot für einen Vollzeitarbeitsplatz leider nicht fündig wurde, stellte sie sich psychisch erneut darauf ein, dass sie wohl ab Februar die Schule besuchen würde. Also, dachte sie sich, schlau wie sie ist, suche ich doch mal nach einem Minijob, um meine Schulzeit zu finanzieren.

Gesagt, getan. Gleich das erste Angebot stach ihr ins Auge. Sie sah vor ihrem Auge eine geistige Beflügelung geschehen und griff unmittelbar zum Telefon, um einem Vorstellungstermin zu vereinbaren.

Dieser sollte noch am selben Abend stattfinden. Sie sprang ins Auto und fuhr los.

Kurze Zeit später fand ein angenehmes Vorstellungsgespräch im privaten Rahmen statt und die Präsidentin a. D. durfte am Freitag ihre Kenntnisse und Fertigkeiten präsentieren.

Nun gut, sie freute sich riesig und machte sie große Hoffnungen auf den Job. Klar, da man ja ein ehrlicher, aufgeschlossener, deutscher Auszubildender in einer deutschen Anstalt des öffentlichen Rechts war, wollte man sich selbstverständlich die Genehmigung des diensthöheren Ausbilders einholen, damit man ab dem 01.01. zur Tätigkeit in vorgenannter Imbißstube befähigt war.

Der Ausbilder dieser oben genannten Anstalt war auch sehr aufgeschlossen und griff sofort zum Gesetzbuch, in welchem das Antragsverfahren zur Ausübung einer Nebentätigkeit geregelt war. Völlig enttäuscht und mitgefrustet teilte der Chef mir mit, dass ich keine Befähigung zur Ausübung einer Nebentätigkeit erhalten kann, da meine gewünschte ARbeitszeit eine STunde des erlaubten Maximums am Tag übersteigt. Frustriert, wie Bianca nun einmal war, erläuterte sie dem Chef auf ihre Meinung über die Anstalt ("Dieser Verein ist einen doch nur am verarschen: Rausschmeißen und nen neuen Job verbieten!"). Der Chef zeigte sich verständnisvoll, blieb aber sturr.

Wie es nun vorran geht, bleibt abzuwarten.

Jedoch gedenke ich, demnächst als Urkundsbeamtin der Imbißstube tätig zu werden. Wem das nicht passt, der kann mich mal kreuzweise am Arsche lecken.

Gute Nacht, besserer Weltuntergang.

Ihre Bianca DaRouge

 

FORTSETZUNG FOLGT

2 Kommentare 20.12.06 17:11, kommentieren

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About me.......

Jetzt ist es schon einige Zeit her, seit ich wirklich eindeutig erfahren habe, dass ich keine Ü-Stelle bekomme.

Gut, ich habe damit gerechnet, keine zu bekommen, aber es trifft mich trotzdem hart. Es ist mein Job, mein Leben, das, was mir Spaß macht. Und das soll bald alles nicht mehr sein?

TJa, wie geht es weiter? Was kommt nun? Ist es vll sogar besser, dass ich keine Stelle bekommen habe?

Was bietet mir das Leben noch?

Ich weiß nur eines:

Ich kann mir selbst keine Vorwürfe machen, ich habe getan, was ich konnte. Ich kann in den ganzen zwei einhalb Jahren lediglich vier Fehltage vorweisen, habe in zwei von drei Jahren am Betriebsfest gezapft, habe geholfen, wo ich konnte, habe in der Berufsschule immer gute Noten gehabt.

TJa, sicherlich habe auch ich Fehler gemacht. Mit einigen Leuten kam ich einfach nicht klar. Aber es ist doch normal, dass es Leute gibt, mit denen man sich gut versteht und mit manchen weniger, oder?

Und ewnn ich jetzt sehe, dass jemand, der im Dezember noch 10 von 26 Urlaubstagen vorweisen kann, in den Sommerferien aber trotzdem vier Wochen nicht da war, der eine grundsätzliche 4 in allen möglichen Fächern hatte, mit anderen überhaupt nicht klar kommt, und jeden Scheiß beim Chef verpetzt, dann eine Ü-Stelle bekommt, frage ich mich allen ernstes, was ich falsch gemacht habe.

Hätte ich öfters mla nen Krankenschein haben sollen? Hätte ich auch nur eine Vier in allen möglichen Fächern schreiben sollen?

Hätte ich auch für jeden Scheiß heulend zum Chef rennen sollen? Hätte ich auch ständig umkippen sollen? Wenn ich gewusst hätte, hätte ich dies getan.

Es ist, als wenn diese Seifenblase, in der sich mein Lebenstraum befindet, einfach zerplatzt. Schwups! Einfach weg. Die Zukunft ist einfach weggenommen. Ja, wie soll es weiter gehen?

Will ich wirklich nochmal Schule machen und dann studieren? Die nächsten zehn Jahre am Existenzminimum leben? Oder doch lieber "richtiges" Geld verdienen, meinen Traum ignorieren.........

Was soll ich tun? Ich fühle mich, als läge ich am Boden und andere hauen nocheinmal mit einem dicken Knüppel auf mich. Frei nach dem Motto: "Was unten ist, muss nach ganz unten geknüppelt werden!".

Ich verlange doch nicht viel. Sie wollte doch eh kündigen. Will doch lieber Hebamme sein. Warum nimmt sie mir meinen Traum weg? Warum?

Was habe ich falsch gemacht?

Und warum kann es jetzt nicht einfach in Frieden zu Ende gehen? Warum nicht?

Was tun wir uns alle damit nur an?

Sie wird in ihrem Leben einmal ganz ganz alleine sein. Sie wird von niemandem gefangen und niemand hält ihr die Hand, wenn mal wer "böse" zur ihr ist.

Und ich? Ich werde wohl an der Kasse eines Supermarktes sitzen und meine Träume werden an mir vorbeiziehen.

So ist das nuneinmal. Man ist nicht auf der Welt, um glücklich zu sein. Man kann schon glücklich sein, wenn es mal nur ein Problem ist, welches einen plagt.

In diesem Sinne

 

 

DaRouge

Justizfachangestellte

als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle 

16.12.06 20:40, kommentieren

Brief an Stella

Hallo Stella,

ich habe auf dem Nachhauseweg grad noch zwei nette Kollegen von uns getroffen, die mir einige interessante Dinge geschildert haben über gewisse Vorfälle heute Nachmittag.

Und ich bin stocksauer.

Es freut mich sehr, dass du Dinge glaubst, die

1. nicht der Wahrheit entsprechen und

2. die Person, welche sie behauptet hat, inzwischen zugegeben hat, dass er/sie nicht sicher ist, ob ich solche Dinge angeblich echt gesagt habe.

Fakt ist tatsächlich: Ich halte Deine Ü-Stelle in keinster Art und Weise für gerechtfertigt und denke, Leute wie ich oder Christina hätten diese Stelle wesentlich mehr verdient als du.

Richtig.

Und mehr habe ich, unabhängig von dem, was andere erzählen, nicht gesagt.

Ob du mir nun glaubst oder nicht, geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei.

Ich finde es eine Unverschämtheit von dir, dass du, ohne in irgendeiner Art und Weise das Gespräch mit mir zu suchen (warte immer noch auf deinen Anruf), sofort zu Papa S. rennst.

Was versprichst du dir davon? Fühlst du dich gut, wenn du scheiße über andere Personen erzählen kannst? Bist du nicht in der Lage, erst einmal mit mir zu sprechen? Weißt du was? Als ich 11 war, bin ich mit meinen Problemen auch zu meinen Lehrern gerannt, aber eigentlich sollte man meinen, du seihst erwachsen genug, um deine Probleme ohne Händchen halten zu lösen, aber ich merke nun, dass ich mich ganz gewaltig getäuscht habe.

Wenn du meinst, so in deinem Leben voran zu kommen........

So, worauf ich hinaus will:

Ich möchte mit dir nichts mehr zu tun haben, sowohl privat als auch dienstlich weitestgehend. Ich will keine Anrufe, keine „klärenden Gespräche“ noch sonst irgendwas, was etwas betrifft, was nicht Dienst ist.

So, und wenn es dich jetzt glücklich macht, dann druck diese Mail aus und renn zu Herrn S., damit du dich wieder schön ausheulen kannst.

Ach ja: Wenn du in deiner Ü-Stelle in irgendeiner Abteilung auch Probleme hast, wirst du dann auch wieder heulend zu Papa S. rennen?

Ich wünsche Dir für Dein Leben alles Gute

Bianca

LECKT MICH
DOCH ALLE
AM POPO!!!

3 Kommentare 15.12.06 18:00, kommentieren

Rückblick und Zukunftschancen

In den Hauptrollen heute:

Bianca DaRouge als die Präsidentin

Thomas als Mr. Colby, der nicht mehr Mr. Colby ist, sondern Mr. Crown,

Wernerchen als MC WHP

Geppi als der Chef 

und der Rest als der Rest.

Donnerstag war es nun endlich soweit: Prüfungstag. Der Tag begann gut und verlief gut, alle hatten einen guten Eindruck von der Abschlussprüfung, aber es war halt erst Donnerstag, der Freitag war auch Prüfungstag.

Wie erwartet, verlief der Freitag nicht so glohreich wie der Donnerstag zuvor, aber uns allen kam nur noch der Gedanke: Es ist vorbei, es ist geschafft. Kein Wochenlanges lernen mehr, keine § in nächster Zeit, kein gar nichts. Wir hatten einfach nur unsere Ruhe ^^

Im Amtsgericht wurde shcon damit begonnen, ein wenig zu feiern. Es wurden unmengen Sekt getrunken und dem ein oder anderen und ääähhmm, einer anderen ^^ ging es fortan nicht mehr ganz so gut.

Am Abend folgte natürlich die Big-Party im B6, bezüglich wessen wir alle die Meinung im Groben und Ganzen teilen: Ein sehr schmutziger, überfüllter Laden, der nicht zu den Etablissements der regelmäßigen Besuche gehören muss.

Inhalte zu diesem Abend kann ich allerdings kaum wiedergebe, da der Alkoholgenuss an diesem Abend leicht erhöht war und alle in guter Atmosphäre feierten.

Kurze Zeit darauf, genauer gesagt gestern, folgte dann der "große" Tag: Der Chef teilte doch tatsächlich einmal mit, wer für 3 Monate übernommen wird und wer nicht.

Tja, Leutz, ich bin nicht in der Band, wie aber genug andere auch nicht. 

Nun stellt sich natürlich die große Frage: Wie soll es weiter gehen? Was wird uns das Leben noch bringen? Werde ich tatsächlich einmal Bundeskanzlerin? Werde ich noch die Herrscherin der Welt? Oder lande ich in irgendeiner Bank in der Rechtsabteilung und verbleibe dort den Rest meines Lebens unter den strengen Augen eines anderen Geppis?

Man weiß es nicht, ich kann nur sagen: Ich drücke Euch allen die Daumen, Leutz, macht was aus Eurem Leben und lebt Eure Träume, denn ihr lebt nur einmal.

Ich werde meinen Eltern zuliebe nun ein paar Bewerbungen schreiben um dann festzustellen, dass ich meinen Traum auch verwirklichen werde.

Hauts in Sack

Moin Eure BB 

14.12.06 19:13, kommentieren

Das Nirvana ist erreicht........doch wir sind immer noch nicht glücklich....

Nachdem das Nirvana nun endgültig erreicht sein sollte, wird der Himmel über dem Land, in dem die Just O 1 friedlich lebt, nun doch von dunklen Wolken bedeckt.

In den Hauptrollen heute:

 

Bianca DaRouge als Präsidentin a. D.

Thomas als Mr. Colby, der nicht mehr Mr. Colby, sondern Mr. Crown ist

Jasmin als Mien

Sarah als Angelika

und Tobias (mein Bruder) als Bobby 

 

Tja, man sollte annehmen, das Nirvana sei ein Ort der absoluten Zufriedenheit und der Glücksseeligkeit.....dies dachte ich bisher auch immer. Die Abschlussprüfung, der Zeitpunkt, nachdem die Justiz unmittelbar das Nirvana erreicht haben sollte, ist nun an uns vorbei gezogen.

Und was ist nun? Wir müssen jetzt 6 (!!!) Wochen stillsitzen und abwarten, ob das Nirvana tatsächlich erreicht worden ist.

In der Zwischenzeit, um die ganze neu gewonnene und vermisste Freizeit auszufüllen, beschäftigen wir uns nun damit,  uns gedanken über den Urlaub des nächsten Sommers zu planen.

Wir sind ja alle schlau, denken wir uns so, und planen den Urlaub nicht erneut einen Monat vor Reiseantritt. Nein, dieses Mal beginnen wir 6 Monate vorher, es will ja auch alles gut geplant sein.

Das Urlaubsziel steht relativ schnell fest: Es soll nach Ungarn an den Plattensee gehen. Gutes Wetter, gute Laune, was will man eigentlich mehr???

Tja, nun machte ich mir als Präsidentin a. D. natürlich über die Besetzung der Hauptrollen dieses Themas Gedanken. Selbe Besetzung wie letztes Jahr?

Es war ein sehr aufregendes, spannendes Thema und eine wichtige Bereicherung für meine Weltanschauung, aber verkrafte ich dies erneut?

Warum nicht, schließlich bin ich ja die Präsidentin a. D.

Tja, Mr. Colby, der nicht mehr Mr. Colby, sondern Mr. Crown ist, wurde ebenso wie Mien unverzüglich um Stellungnahme zu diesem Thema binnen einer einstündigen Frist gebeten.

Gut, die Idee mit dem Urlaub begeisterte beide Parteien, jedoch ergab sich ein erneutes Problem: Mr. Colby, der nicht mehr Mr. Colby ist, sondern Mr. Crown, war überhaupt nicht entzückt von der Idee, dass Mien uns begleiten sollte. Sie dachte ebenso.....

Tja, was nun? Sollte ich mich zwischen meinen beiden besten Freunden entscheiden, wer mitdarf und wer nicht?

Nein!!!

Das kann ich nicht machen.

Bessere Lösung: Beide bekommen einen festen Tritt in den Arsch und beide sehen nun ein, dass der letzte Urlaub doch wunderschön war.

Sie wollten sich also Mühe geben sich zu benehmen.

Nun zogen einige Tage ins Land, in dem die Just O 1 so schön wohnt und ss geschah das Wunder, dass alle betroffenen Parteien gleichzeitig online anzutreffen waren.

Herrlich. Erste Angebote wurden eingeholt, ein Ferienhaus gelang auch sofort unter den favorisierten Bleiben während unseres Aufenthaltes, jedoch war die eine nun davon überzeugt, dass das Haus JETZT SOFORT gebucht werden muss.

Die anderen teilten selbstverständlich die Meinung: Gut Ding will Weile haben.

Tja, nächste Idee: Eine Spardose, um gemeinsam für den Urlaub zu sparen. Meinung dazu: 3:2

Tja, dazu gibt es nicht allzu viel zu sagen, jeder spart am besten für sich, um jeglichen Diskrepanzen aus dem Weg zu gehen.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich an die letzte Urlaubsgeschichte erinnern, dann wird diese Geschichte wohl eine weitaus größere, welche uns sicherlich einiges an Freude, Spaß und Aufregung schenken wird.

Daher wünsche ich Ihnen recht viel Spaß beim Lesen und verbleibe bis zum nächsten Update

mit freundlichen Grüßen

Ihre Präsidentin a. D.

Bianca DaRouge 

11.12.06 19:52, kommentieren

Kurz vor dem Tag der Erlösung

So, morgen ist er gekommen, der lang erwartete, heiß ersehnte Tag der Erlösung.

In den Hauptrollen:

Dr. Thiele als Bianca DaRouge

Thomas als Jason Colby, der nicht mehr Mr. Colby ist sondern Mr. Crown

Geppi als der Chef

und der Rest als....weiß ich jetzt nicht, bleiben wir einfach bei Rest ;-)

 

Es ist der Abend vor der Erlösung, der Nikolaus hat grad die zur nervenberuhigung benötigte Menge an Zucker vorbeigebracht, es kann also nix schiefgehen.

Tja, wenn es den Chef net gäbe.....naja, wir könnten schummeln und fuschen, aber der Chef besucht uns morgen früh ja nocheinmal.

Tja, was ist es eigentlich, was uns zum kämpfen bewegt?

Die Erlösung, das geliebte Amtsgericht nie wieder von innen sehen zu müssen, außer evtl. auf der Anklagebank?

Die Erlösung, einige "geliebte" Gesichter nie wieder sehen zu müssen?

Oder das entspannte Warten darauf, dass es noch einmal so richtig kracht?

Tja, inzwischen ist es mir alles sowas von SCHEISSEGAL, aber ich glaub, dies hatte ich schon erwähnt.

Mich persönlich beruhigt die Gewissheit, dass ich das ein oder andere, verlogene und hinterlistige Gesicht nie wieder sehen muss.

Tja, und wer hätte es gedacht, am Anfang der Ausbildung entwickelten sich eine Art Freundschaft und eine Art Abneigung mit und gegen gewisse Leute. Das sich diese Kreise nocheinmal so wenden...

Ich habe viel von Mr. Colby, der nicht mehr Mr. Colby ist, sondern Mr. Crown, gelernt. Dafür möchte ich ihm an dieser Stelle recht herzlich danken.

Auch danke ich gewissen Menschen, dessen Namen ich hier nicht offen nennen werde, dafür, dass sie mich wieder einmal in meiner Ansicht ("Vertraue niemandem" bestätigt haben.

Ich bin mir inzwischen wirklich sicher, dass ich meinen Weg gehen werde, dass ich weiterhin denken werde, was ich für richtig halte, ich werde weiter sagen, was ich für richtig halte, und werde dazu stehen.

Aber ich bin mir auch sicher, dass manche Menschen mir echt leid tun. Nachdem sie nun keinerlei Freunde mehr haben, gesellen sie sich zu den anderen Außenseitern, über die sie noch kurze Wochen zuvor die größten Sprüche gerissen haben, und bilden sich ein, deren beste Freunde zu sein.

Naja, wers nötig hat :D

Jedenfalls, lange Rede, kurzer Sinn: Seht alle bloß zu, dass ihr die PRüfung packt, damit ich Eure Gesichter, für den Fall, dass ich verkacke, trotzdem nie nie wieder sehen muss.

Und sollte ich doch bestehen...........naja, dann ist mir dat auch egal, dann sehe ich euch auch nie wieder

In diesem Sinne, ich hab euch ja alle so gerne *heuchel*

Eure Bianca 

6.12.06 19:11, kommentieren

11 Tage vor dem Nirvana

So, wir stehen nun genau elf Tage vor der Abschlussprüfung, elf Tage, die uns in die absolute Glückseeligkeit führen.

 

In den Hauptrollen heute:

Die gesamte Just O 1

des KKB *G*
 

Alle sind nervös, aufgeregt und freuen sich auf "das Leben danach". Aber wie sollen wir dieses Ziel nur erreichen?

Wir kämfpen uns durch einen Dschungel von Paragraphen-Ketten, sind grad irgendwo zwischen der Nichtigkeit einer Willenserklärung und der gesetzlichen Erbfolge untergegangen, denken öfters "Vorsicht, Glatteis!" und stellen irgendwo mitten im Münsterland fest, dass wir uns total verfahren haben, Insolvenzverfahren.

Wir stehen an der Tankstelle und bestellen anstatt von Zapfsäule 5 den § 5, wir befürchten ein Nichtbestehen.

Wir träumen von §§, denken an §§  und unsere Schönfelder bekommen bereits Vornamen. Meiner zum Beispiel heißt "Heinz Harald" :D

Meine eigene Nervosität ersteigt ins Unermessliche und ich glaube, wenn ich diese elf Tage überlebe, werde ich spätestens danach einen Nervenzusammenbruch erleiden.

Leutz, wie sollen wir das nur schaffen?

Tja, das frage ich mich Tag für Tag und wenn der liebe gute Jason Colby, der nicht mehr Jason Colby ist, sondern Thomas Crown, nicht wäre, würde ich hier ganz verzweifeln.

Naja, noch ein paar Kilo Baldrian einwerfen und dann die Augen schließen und auf diesen besagten Donnerstag und Freitag warten.....

Und Leutz, nur zur allgemeinen Info:

Nein, ich kann am Freitag nach dem Ballermann NIEMANDEN mit nach Hause nehmen, weil ich stockbesoffen mit nem Eimer in irgendeiner Ecke liegen werde und mir all die §§ den Hals hinauf klettern werden

 

Also bis dahin!

 

Bye bye 

27.11.06 21:00, kommentieren